Empty Trash - Garden of growing hearts.mp3

Bald werde ich meine Elisa wieder in die Arme schließen können. Sehr bald sogar. Vielleicht noch einen Monat oder weniger muss ich warten. Aber ich habe ganz unsägliche Angst davor sie wieder zusehen. Ich weiß nicht wie sie dann aussieht, ob sie wegen der Operation überhaupt noch Haare hat oder nur eine Seite ihres Kopfes freiliegt. Ich weiß nicht, wie sie reagieren wird. Dafür weiß ich aber umso genauer, wie ich reagieren werde. Ich werde weinen, weinen, weinen und nochmals weinen. Wahrscheinlich wird sie dann noch nicht wieder reden können. Ich will nicht, dass sie ganz anders als vorher ist! ich will das nicht! Ich will doch bloß meine Elisa wieder haben.

Die meisten Sätze fangen mit Ich will an, aber das ist mir gerade egal. Ich habe wirklich furchtbare Angst vor dem Wiedersehen. Unsägliche Angst. Deswegen will ich auch nicht alleine dahin. Wahrscheinlich werde ich mit Laura zu ihr fahren. Dann ist unser Dreiergespann wieder vereint. Ich hoffe so-so sehr, dass alles wird wie es vorher einmal war. Ich möchte es so sehr, aber ich weiß nicht ob es wieder so wird. Ich weiß noch nicht mal mit 100% Sicherheit, dass sie mich wiedererkennt. Zwar sprechen alle Zeichen dafür, aber ihre Familie und die Ärzte können sich irren.

Ich will sie auch nciht sofort besuchen, wenn sie in die Reha kommt, weil ich sie nciht so sehen will. Ein Häufchen Elend, dass alles neu lernen muss (naja, zumindest das meiste) angefangen vom Schlucken über das Laufen.

Wäre dieser Unfalll doch nicht passiert.

 

 

Ich weiß, ich habe euch ziemlich vollgetextet mit meinen Gedanken, Gefühlen,..., aber ich finde, das sollte der Sinn eines Blogs sein. Hier kann man seine Gefühle ausdrücken, ohne das man auf der Straße sofort erkannt wird. Ich liebe die Anonymität des Internets.

16.6.09 20:31

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